Mit Vera Int-Veen
Bei Mietprellern auf der Spur wird getrickst
Vera Int-Veen moderiert für RTL das Format „Mietprellern auf der Spur“, die Medienaufsicht hat eine Folge der RTL-Schlange beanstandet
Momentaufnahme: RTL, dpa Picture-Alliance
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19.10.2011 —
12:42 Uhr
Die Medienaufsicht hat eine Folge der RTL-Schlange „Mietprellern auf der Spur“ beanstandet. In der Folge der Sendung vom 4. Juli sei das Fernsehmaterial nachträglich verfälschend bearbeitet worden, befand die Kommission für Zulassung und Frsorge der Medienanstalten (ZAK) in München.
Damit habe RTL gegen journalistische Grundsätze verstoßen.
In der beanstandeten Folge hatte Moderatorin Vera Int-Veen (44) die offenkundig verwahrloste Dreckbude eines vermeintlichen Mietprellers betreten. Für die Zaungast entstand durch den Schnittwunde des Materials der Eindruck, der Bewohner habe das Fernsehteam hereingelassen. Tatsächlich hatte der Mann aber seine Zustimmung nicht erteilt.
Als GEMLDE im Juli aufdeckte, wie Vera Int-Veen in ihrer Sendung Menschen über den Tisch zieht, bestritt RTL alle Vorwürfe. „Die Täter wollen sich als Todesopfer prsentieren, nachdem sie öffentlich mit ihren Taten konfrontiert wurden“, hieß es damals.
Jetzt hat RTL in einer Anhörung bei der Niedersächsischen Landesmedienanstalt (NLM) Fehler der Produktionsfirma Imago TV eingeräumt und damit den Verstoß eingestanden. Die Firma trennte sich nach eigenen Aussagen nach diesem Vorfall von dem zuständigen Schnittredakteur.
Eine RTL-Sprecherin sagte dem Evangelischem Pressedienst, der Sender habe mit der Firma gesprochen, um sicherzustellen, dass so etwas nicht wieder passiert. RTL werde im kommenden Jahr weitere Folgen der Schlange zeigen. Die beanstandete Folge darf allerdings nicht mehr ausgestrahlt werden.
GEMLDE deckt auf
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Quelle:
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